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Vom Nachmittagsunterricht schneller nach Hause

Vom Nachmittagsunterricht schneller nach Hause
Kreisentwicklungskonzept: Aktionsgruppe „ÖPNV“ verbessert Situation für Schüler

 

Die Aktionsgruppe „ÖPNV“, die im Rahmen der Erarbeitung eines Kreisentwicklungskonzeptes eingerichtet wurde, kann rechtzeitig zum Beginn des neuen Schuljahres einen Erfolg vorweisen, der vor allem für die Schülerinnen und Schüler in der Region Simbach a. Inn nützlich und sinnvoll ist. Denn auf einer Reihe von Buslinien konnten Wartezeiten verkürzt werden, die Schülerinnen und Schüler kommen also früher nach Hause. Die Aktionsgruppe hat sich intensiv mit dem Themenbereich „Schule und ÖPNV“ befasst und hier besonders die Heimfahrten am Nachmittag ins Visier genommen: nicht selten müssen Schülerinnen und Schüler auf die Fahrt von der Schule an ihren Heimatort relativ lange warten, in Zeiten von vermehrt auch am Nachmittag stattfindenden Unterricht insbesondere an den Gymnasien ist das besonders in der kalten Jahreszeit keine befriedigende Situation.

„Natürlich ist es nicht möglich, nach jeder Unterrichtsstunde die Möglichkeit für eine Heimfahrt mit dem ÖPNV zu bieten, das wäre finanziell in keiner Weise tragbar“, sagt Sandra Obermeier, die als „Kümmerer“ der Aktionsgruppe aktiv ist, aber auch im Landratsamt mit der Koordinierung des ÖPNV beauftragt ist. Ziel der Aktionsgruppe sei es daher gewesen, bestehende Busverbindungen zu optimieren und in den Fällen, wo dies dringend notwendig erscheint, auch neue Verbindungen zu diskutieren. Jetzt können die ersten konkreten Ergebnisse dieser Arbeit vorgestellt und vor allem auch umgesetzt werden: „Wir konnten für den Schulstandort Simbach a. Inn sinnvolle Verbesserungen erreichen“, berichtet Sandra Obermeier. Von ihr gibt es ein besonders „dickes“ Lob für die Schulen in Simbach a. Inn: „Die Zusammenarbeit mit den Schulen war wirklich gut und hilfreich, denn dadurch wurde es möglich gemacht, dass die Landkreisverwaltung konkret und gut mit den Verkehrsunternehmen verhandeln konnte“, stellt die ÖPNV-Expertin des Landratsamtes klar. So sei es gelungen, durch zeitliche Verschiebungen bei verschiedenen Linien die Wünsche der Schulen nach früheren Heimfahrtmöglichkeiten zu erfüllen. Vor allem konnte für Schüler aus dem Raum Stubenberg und Prienbach eine Verbesserung erreicht werden: bei Unterrichtsende um 17 Uhr fuhr hier der nächste Bus erst um 17.50 Uhr. „Durch die Umstellung der Fahrpläne fährt der Bus um 20 Minuten früher ab“, erklärt Sandra Obermeier.

 

Bei einem Gespräch in Simbach a. Inn wurden die Änderungen bei den Buslinien vorgestellt, das eine oder andere Problem konnte dabei noch geklärt werden: (vorne v.l.) Stefan von Weinrich und Schulleiter Edgar Nama vom Tassilo-Gymnasium, Tino Günther vom Busunternehmen Brodschelm, Désirée Wittenzellner von der RBO, Sandra Obermeier von der Stabsstelle Kreisentwicklung, (hinten v.l.) Bernhard Gemander, Rektor der Inntal-Mittelschule, Waldemar Herfellner, Leiter der Stabsstelle Kreisentwicklung, Ingrid Steinhauser von der Betty-Greif-Schule und Ursula Pangratz, Schulleiterin der Realschule Simbach a. Inn. (Foto: red)

 

 

 

Diese Verbesserung betrifft übrigens auch die Schüler, die in Pfarrkirchen oder Eggenfelden zur Schule gehen beispielsweise an der FOS/BOS oder an der Berufsschule: „Bei Unterrichtsende gegen 16 Uhr mussten sie in Simbach auch auf den Bus um 17.50 Uhr warten, in Zukunft sind sie ebenfalls 20 Minuten früher zu Hause“, erläutert Obermeier. Eine noch frühere Abfahrt ist leider nicht möglich, da der Bus aus Eggenfelden erst um 17.27 Uhr in Simbach a. Inn ankommt. Sandra Obermeier rät allen Schülern, sich schon am ersten Schultag in den Schulsekretariaten über die neuen Fahrzeiten zu informieren, dort lägen auch entsprechende Fahrpläne bereit.

Noch nicht gelungen ist eine Verbesserung der Situation auf den Linien Richtung Wittibreut-Triftern und Reut-Tann: „Hier gab es leider keine Fahrt, die man verschieben konnte, also müssten extra Fahrten eingeführt werden. Die Kosten dafür müssten dann aber vom Landkreis übernommen werden“, betont Obermeier. Ob neue Fahrten eingeführt werden können, müsse deshalb erst in der Verwaltung geprüft und dann in den Gremien entschieden werden.
Simbach a. Inn ist aber nicht die letzte „Station“ bei den Bemühungen der Arbeitsgruppe „ÖPNV“ im Rahmen des Kreisentwicklungskonzeptes: mit den Schulen in Pfarrkirchen und Eggenfelden sei man bereits in guten und konstruktiven Gesprächen, wie Sandra Obermeier verriet.

 

 

 

 

V.i.S.d.P. Pressestelle des Landratsamtes Rottal-Inn, Tel. 08561 - 20 215 (Huber Gertraud) oder Tel. 08561 - 20 211 (Renate Dadalas)
Telefax 08561 - 20219 Postfach 12 57, 84342 Pfarrkirchen, Ringstraße 4, 84347 Pfarrkirchen - Pressemeldung vom 30.08.2013

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