Pfarrbrief - Gottesdienstordnung Februar 2020

Pfarrbrieftitel 02-2020

Pfarrbrief- Gottesdienstordnung Februar 2020

 

Liebe Pfarrangehörige

Ich stamme aus dem Markt Wurmannsquick, aus der mit ca. 500 Höhenmetern höchstgelegenen Ortschaft in Niederbayern südlich der Donau. Ich bin der älteste von drei Brüdern. Mein Vater ist leider kurz nach meiner Priesterweihe im Alter von erst 58 Jahren und mein jüngster Bruder im Jahr 2001 im Alter von erst 31 Jahren verstorben. Dies waren beide Male schwere, unerwartete Schicksalsschläge.

Nach der Grundschulzeit habe ich das Gymnasium in Eggenfelden besucht. Durch die langjährige Ministrantenzeit und das Vorbild meines Heimatpfarrers Johann Forster habe ich mich entschlossen, nach dem Abitur in das Priesterseminar in Passau einzutreten. Nach Jahren des Studiums in Passau (davon ein Jahr in Wien), wurde ich in Schöllnach zunächst Diakon und 1998 von Bischof Franz Xaver Eder zum Priester geweiht.

Es folgten die beiden Kaplanstellen in Schöllnach und Osterhofen. Anschließend unterstützte ich Pfarrer Samereier, der ja aus Dietersburg stammt, im Pfarrverband Reischach. In diesen Orten war ich jeweils vier Jahre. Von 2009 bis 2018 war ich nun Pfarrer in Postmünster und Neuhofen. Ich wäre dort noch länger geblieben. Aber da in der Nachbarstadt Pfarrkirchen der Stadtpfarrer Hans Eder in den Ruhestand ging, sah die Bistumsleitung die Gelegenheit, die schon lange geplante Zusammenlegung der Pfarrverbände Pfarrkirchen und Postmünster zu verwirklichen. Deshalb wurde ich gebeten, eine neue Stelle anzutreten. So kam ich nach Kirchweidach mit Tyrlaching und Oberbuch. Doch schon eineinhalb Jahre später heißt es für mich, schon wieder umzuziehen und wieder neu anzufangen. So komme ich wieder ins Rottal zurück. Der Pfarrverband Dietersburg ist mir nicht ganz unbekannt, da hier immer wieder einmal die monatlichen Treffen der Hauptamtlichen des Dekanats abgehalten wurden. Ab Lichtmess beginnt nun mein Dienst bei Euch und ich hoffe, mich bald heimisch zu fühlen.

Seit meiner Priesterweihe begleitet mich mein Primizspruch: „Ich bin mit dir, ich behüte dich, wohin du auch gehst.“ Wie Gott mich in meinem Leben begleitet, so möchte auch ich Menschen auf ihrem Lebensweg begleiten, seelsorglich betreuen.

So wünsche ich Euch und mir einen guten Anfang und eine gute Zusammenarbeit im Weinberg Gottes.

 

Max Weigl, Pfr.

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